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Das Zerplatzen der Dot-Com-Blase im Herbst 2001 stellte einen Wendepunkt für das World Wide Web dar. Viele Leute hielten das Web damals für überbewertet, aber Seifenblasen und konsequente Marktbereinigung gehören im allgemeinen zu jeder technologischen Revolution. Üblicherweise signalisiert eine Marktbereinigung, dass eine aufstrebende Technologie bereit ist, ihren Platz auf der großen Bühne der Wirtschaftlichkeit einzunehmen. Die Blender und Angeber werden vor die Tür gesetzt, die wirklichen Erfolgsstories zeigen ihre Stärken und es bildet sich bei vielen ein Verständnis dafür, was die Einen vom Anderen unterscheidet.

Das Konzept “Web 2.0″ begann mit einem Brainstorming zwischen O’Reilly und MediaLive International. Dale Dougherty, Web-Pionier und Vizepräsident von O’Reilly, merkte an, dass das Web nicht etwa zusammengebrochen, sondern wichtiger als jemals zuvor sei. Interessante neue Anwendungsmöglichkeiten und Seiten tauchten mit erstaunlicher Regelmäßigkeit auf und die überlebenden Firmen schienen einige wichtige Dinge gemeinsam zu haben. Könnte es sein, dass der Dot-Com-Kollaps einen derartigen Wendepunkt markiert hatte, dass man diese Dinge nun mit einem Schlagwort wie “Web 2.0″ bezeichnen durfte? Wir einigten uns darauf und damit war die “Web 2.0 Konferenz” geboren.

Eineinhalb Jahre später hat sich der Begriff “Web 2.0″ in der Tat durchgesetzt, Google findet hierzu inzwischen 9,5 Millionen Treffer. Aber es existiert immer noch große Uneinigkeit darüber, was “Web 2.0″ nun genau bedeutet. Einige halten es für ein bedeutungsloses Schlagwort aus dem Marketing, Andere akzeptieren es als neue allgemeingültige Einstellung.

Dieser Artikel ist ein Versuch zu erklären, was genau wir unter “Web 2.0″ verstehen.

In unserem anfänglichen Brainstorming formulierten wir die Bedeutung von Web 2.0 in Beispielen:

Web 1.0 Web 2.0
DoubleClick–>Google AdSense
Ofoto–>Flickr
Akamai–>BitTorrent
mp3.com–>Napster
Britannica Online–>Wikipedia
Persönliche Webseiten–>Blogs
Spekulation mit Domain Namen–>Suchmaschinen-Optimierung
Seitenaufrufe–>“cost per click”
Extraktion mittels Screen Scraping–>Web Services
Veröffentlichung–>Beteiligung
Content Management Systeme–>Wikis
Taxonomie (Verzeichnisse)–>“Folksonomy” (Tagging)
Feststehend (”stickiness&rdquo–>Zusammenwachsen (”syndication&rdquo

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber nach welchen Kriterien klassifizierten wir die einzelnen Anwendungen und Ansätze als “Web 1.0″ oder “Web 2.0″? (Diese Frage ist besonders zwingend, da sich die Erscheinung Web 2.0 inzwischen so verbreitet hat, dass einige Firmen es überall als Marketing-Schlagwort verwenden, ohne seine tatsächliche Bedeutung zu kennen. Diese Frage ist aber auch besonders schwierig, da zwar viele dieser schlagwortabhängigen Startups definitiv nicht zum Bereich Web 2.0 gehören, aber einige der von uns genannten Anwendungen, wie Napster und BitTorrent, nicht einmal Web-Anwendungen sind.) Wir begannen daraufhin, die Prinzipien herauszuarbeiten, die entweder bei den Erfolgsstories von Web 1.0 oder bei den interessantesten der neuen Anwendungen ihren Ursprung hatten.

9.1.09 18:40
 


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